Nachdem ich die erste Nacht gut verbracht hatte - der Reisebär war ja bei mir im Bett :D - ging es erstmal los, die Stadt zu erkunden. Davor aber musste natürlich gefrühstückt werden. Das Ganze läuft ähnlich ab wie in Deutschland, nur dass es hier Milch, Joghurt und Marmelade aus Tüten gibt!! Anschließend hab ich auch mein Gastgeschenk überreicht - ein deutsches Kochbuch auf spanisch, einen Schal und Flyer von Ingolstadt - worüber Soraya sich sehr gefreut hat! Soraya ist auch so echt nett und kümmert sich gut um mich. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen ;)!
Nun zur Stadtbesichtigung: Orientierungspunkt in Cuenca ist der Parque Calderón und die gegenübergelegene Kathedrale, die man auch von unserer Dachterrasse aus sieht :)! Von mir sind es bis dahin auch nur fünf Cuadros (Blocks) runter (Süden) und einen nach links (Osten). Die Kathedrale hat so eigentlich nicht viel zu bieten: schön ist sie zwar, aber mehr auch nicht. Nur die Kuppelbesteigung ist toll, da man von dort oben den historischen Stadtkern Cuencas gut überblicken kann. Nach den gut 150 Stufen rauf und wieder runter gab es dann für Soraya und mich einen Frozen Moccachino im nächsten Eiscafé.
Danach sind wir noch etwas durch die Straßen gezogen: Das Stadtbild ist typisch lateinamerikanisch: Der Stadtkern ist im Kolonialstil und sonst sind die Häuser von außen meist etwas heruntergekommen. Die Fassade spielt hier anscheinend keine große Rolle. Im Erdgeschoss der Häuser befinden sich meist Tiendas (Läden), die gerade mal die Größe einer Garage haben. Diese verkaufen entweder Brot, Obst & Gemüse oder entpuppen sich als Art Tante-Emma-Laden, der alles anbietet, was man so zum täglichen Leben braucht.
Eines meiner größten Anliegen war, eine ecuadorianische SIM zu kaufen, damit ich hier erreichbar bin und auch die Möglichkeit habe, andere anzurufen. Dazu sind wir in den Movistar gegangen, wo sie mir erstmal erklären wollten, dass mein Handy für teuer Geld entsperrt werden muss, obwohl es gar kein SIM-Lock hat. Das konnten wir aber schnell erklären, sodass ich nach kurzer Zeit für fünf Dollar eine Movistar-SIM bekam :)!
Danach stieß dann auch Kathrin zu uns und gemeinsam klapperten wir einige Märkte auf der Suche nach einem Wäschekorb für mich ab. Dieser war auch bald gefunden und wurde gleich als Transporttasche benutzt. Mit der Wäsche sieht es so aus, dass ich mein Zeug mit der Hand waschen werde. Falls das nicht funktioniert, muss ich wohl in einen Waschsalon ausweichen, denn eine Waschmaschine gibt's in unserem Haushalt nicht. Hoffen wir, dass Sorayas Waschanleitung bei mir Früchte trägt :D!
Da der Eiskaffee natürlich nicht ewig vorhält, gab es dann in einem Art Imbissladen einen "ecuadorianischen Döner" für uns alle: Schweinefleisch aus dem Sandwichmaker im Brot mit etwas Soße. War aber seeeehr lecker :)
Allgemein ist das Essen hier sehr lecker und es gibt soooo viel Obst! Da kenn ich mich aufm Markt gar nicht aus, vor lauter Farben und fremden Formen :D
Auf einem der Märkte gab es in der oberen Etage Hornados, das sind ganze Schweine, die ähnlich wie Spanferkel zubereitet werden, aber offen auf dem Markt herumliegen...aber egal, denn geschmacklich ist das echt der Hammer :)!
Abends gabs dann Pasta mit Art Carbonara-Soße, damit unser Magen nicht überstrapaziert wird.
Trotz des vollen Tages ging es gegen 22 Uhr nochmal in eine Bar an der Calle Larga, wo das Nachtleben Cuencas stattfindet. Dort wurde dann Canelazo probiert: ein warmes Mixgetränk aus Zuckerrohrschnaps, Orangensaft und Zimt. Dass das Ganze ziemlich süß ist, merkte man schnell, aber als wir nachher erfuhren, dass unser Getränk bis zu 70 Umdrehungen hat, wunderten wir uns schon, dass wir noch grade nach Hause laufen konnten. Um 24 Uhr nachts noch durch die Straßen zu laufen, bleibt wohl eher eine Ausnahme, da wir ohne heimische Begleitung immer ein Taxi nehmen sollen.
Nun zur Stadtbesichtigung: Orientierungspunkt in Cuenca ist der Parque Calderón und die gegenübergelegene Kathedrale, die man auch von unserer Dachterrasse aus sieht :)! Von mir sind es bis dahin auch nur fünf Cuadros (Blocks) runter (Süden) und einen nach links (Osten). Die Kathedrale hat so eigentlich nicht viel zu bieten: schön ist sie zwar, aber mehr auch nicht. Nur die Kuppelbesteigung ist toll, da man von dort oben den historischen Stadtkern Cuencas gut überblicken kann. Nach den gut 150 Stufen rauf und wieder runter gab es dann für Soraya und mich einen Frozen Moccachino im nächsten Eiscafé.
Danach sind wir noch etwas durch die Straßen gezogen: Das Stadtbild ist typisch lateinamerikanisch: Der Stadtkern ist im Kolonialstil und sonst sind die Häuser von außen meist etwas heruntergekommen. Die Fassade spielt hier anscheinend keine große Rolle. Im Erdgeschoss der Häuser befinden sich meist Tiendas (Läden), die gerade mal die Größe einer Garage haben. Diese verkaufen entweder Brot, Obst & Gemüse oder entpuppen sich als Art Tante-Emma-Laden, der alles anbietet, was man so zum täglichen Leben braucht.
Eines meiner größten Anliegen war, eine ecuadorianische SIM zu kaufen, damit ich hier erreichbar bin und auch die Möglichkeit habe, andere anzurufen. Dazu sind wir in den Movistar gegangen, wo sie mir erstmal erklären wollten, dass mein Handy für teuer Geld entsperrt werden muss, obwohl es gar kein SIM-Lock hat. Das konnten wir aber schnell erklären, sodass ich nach kurzer Zeit für fünf Dollar eine Movistar-SIM bekam :)!
Danach stieß dann auch Kathrin zu uns und gemeinsam klapperten wir einige Märkte auf der Suche nach einem Wäschekorb für mich ab. Dieser war auch bald gefunden und wurde gleich als Transporttasche benutzt. Mit der Wäsche sieht es so aus, dass ich mein Zeug mit der Hand waschen werde. Falls das nicht funktioniert, muss ich wohl in einen Waschsalon ausweichen, denn eine Waschmaschine gibt's in unserem Haushalt nicht. Hoffen wir, dass Sorayas Waschanleitung bei mir Früchte trägt :D!
Da der Eiskaffee natürlich nicht ewig vorhält, gab es dann in einem Art Imbissladen einen "ecuadorianischen Döner" für uns alle: Schweinefleisch aus dem Sandwichmaker im Brot mit etwas Soße. War aber seeeehr lecker :)
Allgemein ist das Essen hier sehr lecker und es gibt soooo viel Obst! Da kenn ich mich aufm Markt gar nicht aus, vor lauter Farben und fremden Formen :D
Auf einem der Märkte gab es in der oberen Etage Hornados, das sind ganze Schweine, die ähnlich wie Spanferkel zubereitet werden, aber offen auf dem Markt herumliegen...aber egal, denn geschmacklich ist das echt der Hammer :)!
Abends gabs dann Pasta mit Art Carbonara-Soße, damit unser Magen nicht überstrapaziert wird.
Trotz des vollen Tages ging es gegen 22 Uhr nochmal in eine Bar an der Calle Larga, wo das Nachtleben Cuencas stattfindet. Dort wurde dann Canelazo probiert: ein warmes Mixgetränk aus Zuckerrohrschnaps, Orangensaft und Zimt. Dass das Ganze ziemlich süß ist, merkte man schnell, aber als wir nachher erfuhren, dass unser Getränk bis zu 70 Umdrehungen hat, wunderten wir uns schon, dass wir noch grade nach Hause laufen konnten. Um 24 Uhr nachts noch durch die Straßen zu laufen, bleibt wohl eher eine Ausnahme, da wir ohne heimische Begleitung immer ein Taxi nehmen sollen.

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