| Unsere geplante Reiseroute mit optimistischer Gesamtfahrzeit :) |
Damit das jetzt kein ewig langer Eintrag wird, werde ich die unterschiedlichen Stopps in einzelnen Einträgen behandeln. In diesem Eintrag werde ich mich eher auf den Gesamteindruck von meinem Familienbesuch beschränken.
Es ist nämlich gar nicht so einfach seiner Familie seine neue Heimat ans Herz zu legen. Um das ganze mal auf einen Nenner zu bringen: Mein Ecuador ist halt eben doch ein Entwicklungsland und meine Familie keine Abenteurer. So kam es, dass ihnen Quito absolut gar nicht gefiel. Ich würde da mal einen Kulturschock diagnostizieren. Dadurch dass Quito keine traditionell-ecuadorianische Stadt ist und man klar westliche Einflüsse entdecken kann, neigt man als Neuankömmling wohl eher dazu sich an dem Bekannten festzuklammern und diese als Inseln zwischen Dreck, Unordnung, Lärm und Unsicherheit zu suchen. Ich hatte ja das Glück, mich schon einen Monat im ganz typisch-ecuadorianischen Cuenca an diese Umstände gewöhnen zu können, bevor ich Quito kennenlernte und dort dann die "westlichen Inseln" eher als mal willkommene Abwechslung wahrnahm.
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| Meine Familie im Dschungel, Alausí, Quito und Cuenca |
Als ich meine Familie dann am Donnerstag Morgen am Flughafen wieder verabschieden musste, war die Trauer natürlich groß! Auch wenn mich die Verantwortung, für meine Familie als Reiseleiterin zu funktionieren, etwas gestresst hatte und ich teilweise mit mir nicht ganz zufrieden war, überwog natürlich die Freude für 2 1/2 Wochen wieder mit meiner Familie vereint gewesen zu sein. Daher war die Traurigkeit auch so groß, sie nach so kurzer Zeit wieder gehen lassen zu müssen. Aber wir sehen uns ja in gut 4 Monaten in meiner bayerischen Heimat wieder :)


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