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Samstag, 18. Juli 2015

(Schul)Jahresausklang

Mein Jahr hier in Ecuador geht langsam, aber sicher zu Ende! Ich kann es noch gar nicht glauben! Heute ist der 18. Juli - ich hab also genau noch 31 Tage hier in Ecuador. Unglaublich!! Am Anfang des Jahres oder noch in der Vorbereitung davor erschien mir das alles so ewig und das wieder Heimkommen so weit weg...aber wie sagt man so: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei :D!
Unsere Kids in der Fundación haben ihr Schuljahr größtenteils auch schon abgeschlossen, denn es müssen nur noch die Schüler mit Nachprüfung zum Unterricht erscheinen. Daher wird auch in der Fundación das Jahr abgeschlossen. Es stehen Ausflüge und Zeltlager an, aber auch Inventarlisten und der ganze bürokratische Kram :D
Eigentlich waren die ganzen schönen Ausflüge mit den Kindern noch für dieses Wochenende und Anfang nächster Woche angesetzt, aber typisch Ecuador wurde das natürlich nochmal nach hinten verlegt. Leider wurde mir dadurch die Chance da mit dabeizusein genommen, denn am 22. Juli werde ich mit Kathrin die Fundación verlassen. Für Kathrin steht dann Familienbesuch an und für mich kommt schon heute Abend Angela zu Besuch! Ich freue mich riesig!! So kann ich auch die Traurigkeit über den nahenden Abschied noch etwas verdrängen :D
Mit Angela werde ich die nächsten vier Wochen noch ein letztes Mal Ecuador unter die Lupe nehmen - inklusive Galápagos :D! Ihr werdet also wahrscheinlich eher nicht so viel in der Zeit von mir hören... Dafür steh ich ja dann ab dem 19. August wieder live, in Farbe und 3D vor euch!
In Deutschland geht es dann auch irgendwie weiter: mein Studienplatz ist gesichert, ich bin gerade auf Wohnheimsuche in Regensburg und hab auch schon einige Anhaltspunkte und mit der JBK stehen auch schon die ein oder anderen Termine an :D !

Ich freu mich also noch auf den letzten Monat meines weltwärts-Dienstes mit dem Besuch von Angela und darauf euch bald wieder zu sehen und umarmen zu können!!
VLG aus dem fernen Ecuador :)

Mittwoch, 3. Juni 2015

Nach 9 Monaten richtig angekommen - verrückt!!

Es ist echt verrückt: mehr als neun Monate bin ich jetzt hier und gerade jetzt, wo der Abschied immer realer wird, fühle ich mich richtig angekommen, am rechten Fleck oder wie auch immer man es nennen mag.
Aber lest selbst in meinem 3. Quartalsbericht!

Freitag, 10. April 2015

Kulturtreffen - der Besuch meiner Familie

Am 24. März kam mich meine Familie besuchen. Ich hab mich riesig gefreut sie nach 7 Monaten endlich mal wiederzusehen! Auf meine Aufregung kann man wahrscheinlich sogar meine Darminfektion zurückführen... Ich hatte mich in der letzten Zeit viel mit unserer Route beschäftigt, um alles super durchzuorganisieren, damit meine Familie sich auch in mein wunderschönes Ecuador verliebt. Für das Kulturtreffen hatte ich diese Stationen zusammengestellt: Meine Familie würde in der Hauptstadt Quito abends ankommen, am nächsten morgen wollte ich sie dort mit meiner vorzeitigen Ankunft überraschen und dann mit ihnen die Stadt erkunden. Die nächsten zwei Tage standen Tagesausflüge von Quito zu Mitad del Mundo (Mitte der Welt - Äquator) und Otavalo (traditioneller Markt) an. Dann wollten wir uns nach Baños zum Tor zum Dschungel aufmachen, um dort zwei Tage verbringen bevor wir uns
Unsere geplante Reiseroute mit optimistischer Gesamtfahrzeit :)
richtig in den Dschungel nach Puyo wagen wollten. Nach zwei Tagen im Grünen sollte es wieder zurück in die Sierra (Gebirge) gehen nach Riobamba, wo wir mit einem der ältesten und einzigen Zug Ecuadors - natürlich heute nur zu touristischen Zwecken - die Teufelsnase erkunden wollten. Nachdem auch das absolviert wäre, würden wir am Karfreitag, dem wichtigen Ostertags hier, endlich in Cuenca ankommen und dort gleich mit der Gastfamilie feiern. Anschließend wollte meine Familie noch knapp eine Woche bis Donnerstag Morgen mit mir in Cuenca verbringen und verschiedene Tagesausflüge machen. Die Küste würden meine Eltern wohl leider nicht sehen...

Damit das jetzt kein ewig langer Eintrag wird, werde ich die unterschiedlichen Stopps in einzelnen Einträgen behandeln. In diesem Eintrag werde ich mich eher auf den Gesamteindruck von meinem Familienbesuch beschränken.
Es ist nämlich gar nicht so einfach seiner Familie seine neue Heimat ans Herz zu legen. Um das ganze mal auf einen Nenner zu bringen: Mein Ecuador ist halt eben doch ein Entwicklungsland und meine Familie keine Abenteurer. So kam es, dass ihnen Quito absolut gar nicht gefiel. Ich würde da mal einen Kulturschock diagnostizieren. Dadurch dass Quito keine traditionell-ecuadorianische Stadt ist und man klar westliche Einflüsse entdecken kann, neigt man als Neuankömmling wohl eher dazu sich an dem Bekannten festzuklammern und diese als Inseln zwischen Dreck, Unordnung, Lärm und Unsicherheit zu suchen. Ich hatte ja das Glück, mich schon einen Monat im ganz typisch-ecuadorianischen Cuenca an diese Umstände gewöhnen zu können, bevor ich Quito kennenlernte und dort dann die "westlichen Inseln" eher als mal willkommene Abwechslung wahrnahm.
Meine Familie im Dschungel, Alausí, Quito und Cuenca
Spätestens dann aber im Dschungel - war auch gar nicht anders zu erwarten - machte sich dann bei meiner Familie anstatt dem Kulturschock auch die Begeisterung für mein einzigartiges Land breit :D Da war ich ziemlich erleichtert!! Alausí, der Ausgangspunkt der Zugfahrt zur Teufelsnase, gefiel vorallem meiner Mama mit seinem Charme eines kleinen Sierra-Dorfes und Cuenca, als Endpunkt der Reise und meine aktuelle Heimat war für uns alle das i-Tüpfelchen auf dem "i" :) Mit dem "Athen Ecuadors" als Heimatstadt habe ich wirklich total viel Glück gehabt und das konnte ich meinen Eltern auch so weitergeben :)!
Als ich meine Familie dann am Donnerstag Morgen am Flughafen wieder verabschieden musste, war die Trauer natürlich groß! Auch wenn mich die Verantwortung, für meine Familie als Reiseleiterin zu funktionieren, etwas gestresst hatte und ich teilweise mit mir nicht ganz zufrieden war, überwog natürlich die Freude für 2 1/2 Wochen wieder mit meiner Familie vereint gewesen zu sein. Daher war die Traurigkeit auch so groß, sie nach so kurzer Zeit wieder gehen lassen zu müssen. Aber wir sehen uns ja in gut 4 Monaten in meiner bayerischen Heimat wieder :)



Sonntag, 22. Februar 2015

Ein lachendes und ein weinendes Auge - Halbzeit!

Ich kann es kaum glauben, auf der Datumsanzeige steht der 22. Februar 2015, sechs Kalenderblätter von Marias Geschenk sind umgeblättert und auch die Hälfte meines Reisetagebuches von Sophia ist erreicht. Ich habe vieles erlebt, aber noch so viel vor - eins steht aber unweigerlich fest: es ist Halbzeit. Aufgrund unseres Rückfluges schon am 18. August, ist die meiste Zeit also wirklich rum. 184 Tage habe ich bereits in diesem wunderbaren Land verbracht und mir kommt es längst nicht so lange vor.
In dieser Zeit wurde ich von zuvor unbekannten Krankheiten und Parasiten heimgesucht, hab mir also meine Haare abgeschnitten, mir wurde mein Handy geklaut, ich habe mehr oder weniger wöchentlich meine Wäsche mit der Hand gewaschen und fast täglich mit meinem Laptop gekämpft, bis er mir am Mittwoch den Schock des Lebens eingejagt hat und ich ihn schon für tot erklärt hatte.

ABER: In dieser Zeit habe ich auch neue Leute kennengelernt und Freundschaften geschlossen, ich bin an meinen Aufgaben gewachsen, sei es mit der Arbeit in der Fundación oder mit den täglichen Hürden einer anderen Sprache, ich bin an verschiedenste Ort gereist, habe andere Feste gefeiert und eine neue Familie gefunden.
Ich habe ein Land kennengelernt mit seinen Höhen und Tiefen. Dort habe ich Wurzeln geschlagen. In meinem Ecuador. Ein Teil von meinem Leben.

Auf der einen Seite bin ich traurig, dass über die Hälfte meines Aufenthaltes schon vorbei ist, aber wenn ich sehe, was ich in den letzten sechs Monaten so erlebt habe, ist da doch noch einiges drin, oder :)?
Um diese Marke zu feiern und vor allem um mich abzulenken, damit ich nicht in Traurigkeit verfalle, habe ich heute nach erfolgreicher und überglücklicher Wiederbelebung meines Laptops Käsespätzle für meine Familie gekocht. Anscheinend erlerne ich noch im Ausland nach deutscher Art zu kochen :D!
Heute am eigentlichen Jubiläumstag fahre ich mit Kathrin in das Lederdorf Gualaceo und zum Ausklang geht es nach Banos de Cuenca in einen "Wellness-Tempel", mein Geburtstagsgeschenk an Kathrin. Man muss ja auch mal genießen ;)!
Zum Halbjährigen gibt es auch wieder einen Bericht: Hier geht's lang!
Macht euch also um mich keine Sorgen und bereitet euch schon darauf vor, dass ihr die längste Zeit eure Ruhe vor mir gehabt hattet :D!

Freitag, 2. Januar 2015

Wir verbrennen das alte Jahr :)!

Mit großen Schritten ging es nun auf Silvester los! Montag und Dienstag arbeitete ich noch, daher begannen wir erst am 31. Dezember mit dem Jahresputz, der so schnell aber noch nicht abgeschlossen sein sollte :D Abends besuchten wir noch die Oma und Jorge, um ihnen einen guten Rutsch zu wünschen. Eigentlich feiert man hier Silvester auch in der Familie, aber Maribel feierte mit Fausto und der Oma war auch nicht nach großer Familienfete. Also blieb zwar Tanya mit Juanito bei ihnen über Nacht, aber ohne groß zu feiern. Soraya und ich organisierten uns also spontan ein supergeniales Silvester :D
Viejo basteln, verbrennen und darauf anstoßen ;)
Die erste Etappe wurde bei der Oma bestritten. Tanya, Juanito und ich bastelten ganz traditionell einen Viejo, der das alte Jahr (Año Viejo) repräsentiert und eigentlich erst um Mitternacht verbrannt wird. Bei dem Verbrennen steht aber nicht nur der Abschluss des alten Jahres im Vordergrund, oft wird damit auch eine Person in Verbindung gebracht, der Viejo bekommt also deren Namen. Diese Person hat sich zum Beispiel etwas im vergangenen Jahr geleistet oder man möchte ihr einfach für das kommende Jahr viel Glück wünschen. So kam es, dass wir Karin verbrannten :D
Mit unserem Feuermeister Juanito trugen wir also dann schon um 21 Uhr den Viejo bzw. bei uns ja dann Vieja auf die Straße zum Anzünden und stießen auf 2014/2015 an :)
Für Soraya und mich ging es dann auch schon weiter, aber aufgrund von schon nicht mehr verkehrenden Bussen liefen wir den einstündigen Weg von der Ciudadela Calderón bis nach María Auxiliadora an der Avenida de las Americas entlang. Währenddessen hatten wir genug Zeit, das Jahr zu analysieren und kamen auf ganz andere Rückblicke. Während für Soraya 2014 mit dem Auszug von Karin eins der schwersten Jahre war, meine ich, dass 2014 "MEIN JAHR" war. Die ganze Abizeit, mein 18.er, die Zeit danach mit Freunden, Reisen, Feiern und Weltmeisterschaft und schließlich mein FSJ in Ecuador sind nur einige Höhepunkte :)
Die Heulsusen
Aber davon abgesehen sind wir auch so einigen lustigen Gestalten begegnet... Jungs als Llorona verkleidet, Heulsusen, die dem alten Jahr hinterher heulen :D
 Zurück Zuhause wurde der nächste Schlachtzug vorbereitet. Wir füllten den altbekannten Tetrapak-Küchenwein in meine etwas unscheinbarere Sigg-Flasche um, denn Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist hier in Ecuador eigentlich verboten. Mit unserer umfunktionierten Flasche ging es dann auf Streifzug in die Stadt, auf der Suche nach interessanten Leuten zum Anstoßen. Cuenca schien in dieser Nacht ziemlich von Ausländern besetzt. Die Cuencaner waren ja auch daheim am Feiern mit der Familie ;) So stießen wir mit einem Amerikaner an, trafen einen nicht-trinkenden Schweizer und noch einige andere.

Das war uns aber noch nicht genug und so setzten wir uns zum Ziel in dieser Nacht alle vier Elemente antreffen zu wollen. So fand ich mich nach kurzer Zeit am Río Tomebamba wieder, wo ich endgültig von Soraya auf Lady Laura getauft wurde, damit auch ich das ecuadorianische Kriterium der zwei Vornamen erfülle. Zur Erklärung: Lady Laura kommt von einem schon etwas älteren Lied, mit dem eine Hymne auf die Mutter Lady Laura gesungen wird.
 
Nach der überstandenen Taufe ging es dann weiter und langsam auf die 12 Uhr zu. So fanden wir uns bei einer Straßenparty ein, zu der ein übergroßer Obama mit Pferdelächeln und ein Fidel mit Affen-Segelohren in Freundschaftsketten einluden. Viejos werden nicht nur allein verbrannt, lauter begeisterte Ausländer hatten sich damit ausgestattet und schichteten ihre Trophäen zu einem mittelgroßen Haufen auf. Dieser wurde dann natürlich von Obama und Fidel bethront und pünktlich um 00 Uhr des neuen Jahres in Flammen gelegt.
Um im nächsten Jahr nicht weniger vom Glück verfolgt zu werden sprang ich dann auch dreimal über dieses Feuer drüber, immer in guter Gesellschaft von anderen Glückssüchtigen ;) Außerdem durften die unterschiedlichen Nationen gerne am Mikrofon ihre Grüße in eigener Landessprache ausrichten, irgendwie kam es dazu, dass der deutsche Gruß als erster vorgetragen wurde...wer da wohl schuld daran war :D??
Da die mitgebrachten Viejos aber nicht alle nur mit Pappmachée gefüllt waren, sondern auch teilweise mit Feuerwerkskörpern, die dann wild in die Menge schießen, habe ich mir gleich mein erstes Andenken an 2015 geholt. Mich traf eine dieser gemeingefährlichen Raketen und hat mir eine kleine Narbe auf meinen wunderschönen Rücken gezaubert :D Soraya kam auch nicht ungeschoren davon, wobei sie zum Trost Fidels Hand im Feuer fand :)
Um 2 Uhr morgens wurde das neue Jahr dann aus unserer Sicht gebührend begrüßt, also gingen wir nach Hause und wollten zur ersten Mahlzeit des Jahres Bohnen mit Speck aus der Dose aufwärmen...so sehr wurde ich aber dann doch nicht vom Glück verfolgt, sodass ich die Bohnen leicht anbrennen ließ während Soraya duschte. Ich weiß also schon, dass bei meinen Kochkünsten auch im Jahr 2015 noch Luft nach oben bleibt :D!!
Damit kommen wir gleich zum A
ño Nuevo, dem Neujahrstag! Während wir also in der Nacht nicht gerade kulinarisch verwöhnt wurden, trafen wir uns am nächsten Tag mit allen Tanten wieder im Haus der Oma. Bevor es aber soweit kam, statteten Soraya und ich der Feria Libre einen Besuch ab - die arbeiten hier sogar an Neujahr!! Dort kauften wir Krabben, damit Maribel für alle ein superleckeres Ceviche machen konnte. Alle leicht erschöpft und vielleicht auch leicht verkatert von der vergangenen Nacht erfreuten sich daher umso mehr an dieser erfrischenden kalten Meeresfrüchte-Suppe. So kann das Jahr weitergehen :)!

Ich wünsche euch allen von Herzen auch ein gutes neues Jahr und denkt dran, bald habt ihr mich dann auch schon wieder :P!


Freitag, 22. August 2014

Abflug

Jetzt geht's looos, jetzt geht's loooooos :)!
Es ist der 22.08.2014...ein wichtiges Datum :) Um 7:05 Uhr geht der Flieger nach Amsterdam, von dort geht's weiter nach Quito und der letzte Flug bringt uns dann an unser Endziel Cuenca!!
Typisch Laura, wurde der Koffer natürlich erst gestern fertig gepackt :D Ein Tag zuvor ist ja früh genug! Am Mittwoch Abend gab es dann noch ein kleines Abschiedstrinken mit Freunden, ansonsten würden ja meine neu erstandenen bunten Plastikstamperl ein Jahr herumgammeln - untragbar ;D! Außerdem hab ich mich in den letzten Wochen nochmal mit ziemlich vielen Freunden getroffen, damit ich möglichst alle nochmal gesehen hab. In "meinen Alpen" war ich sogar noch wandern und das Dirndl wurde dabei auch nochmal ausgeführt, auf dem Gäubodenfest in Straubing mit Maria!
Der Abschied von meiner Familie am Flughafen wird bestimmt nicht leicht, auch wenn ich mich beim Abschiednehmen von meinen Freunden immer gut zusammenreißen konnte, sodass noch keine Tränen außer beim Abschied von Oma & Opa geflossen sind.
Dort werde ich dann auch Kathrin treffen und mich auf die große Reise machen!
Drückt mir die Daumen :)!


Dienstag, 12. August 2014

Countdown läuft!!

OMG, geht das schnell!! Jetzt sind es nur noch 10 Tage, Wahnsinn wie die Zeit vergeht!
In den letzten 10 Tagen stehen aber noch einige Treffen mit Freunden an, wenn's Wetter passt, werde ich sogar noch mal meine bayerischen Alpen sehen und wenn nicht hab ich ja bald meinen Wohnsitz direkt in den Anden :)!
Zu packen hab ich natürlich noch nicht angefangen, es ist ja noch hin :D Aber ich hab schon dieses leichte mulmige Gefühl, etwas vergessen zu haben, was ich aber immer bei Reisen hab und nicht unbedingt berechtigt ist ;)
Genau heute hab ich mir mit meinen ganzen Buchgutscheinen einen Ecuador-Reiseführer bestellt passend aus der gleichen Reihe wie mein Kulturschock-Buch. Dann sollte ich ja top vorbereitet sein, oder :D? Außerdem hab ich den restlichen Gutschein-Betrag für eBooks ausgegeben, sodass auch mein tolino schon bereit für die große Reise sein sollte ;)
Vor ein paar Tagen hab ich in einer nächtlichen Aktion mit Kathrin die Sitzplätze im Flieger reserviert und langsam steigt die Aufregung immer mehr, während ich das Abschiednehmen weiterhin vehement verdränge :)
Trotzdem kann man dem ja nicht ausweichen und nachdem ich nochmal eine wunderschöne Woche bei Oma & Opa in Kassel verbracht hatte, hatte meine Oma und ich beim Abschied schon Tränen in den Augen, während Opa mir ganz cool etwas Startgeld für Ecuador überreichte...die Frauen wieder :D
Von Kassel bin ich auch extra so zurückgekehrt, dass ich bei meiner letzten Möglichkeit für einen Jugendblaskapellen-Auftritt vor meinem FSJ in Gaimersheim rechtzeitig wieder zugegen war und konnte so auch nochmal bei einem schönen Fest mitspielen und mich von allen verabschieden. Mein Platz wird mir ja zum Glück weiterhin warm gehalten :)
Meine Mama dagegen bekommt langsam die Krise mit mir, da ich sozusagen auf große Abschiedstour mit Freunden gehe, während sie mich lieber mit Reisevorbereitungen am Schreibtisch sieht. Das sind wir beide aber schon gewohnt, ähnlich sah es ja schon in der Seminararbeits- und Abivorbereitungszeit aus :D
Also ist vieles noch beim alten und ich behalte mir meinen optimistischen Blick, dass schon alles gut werden wird ;)
Bis dann & besitos!